Von reinem Silber zu Sterlingsilber

Da reines Silber aufgrund seiner Weichheit für die Schmuckherstellung ungeeignet ist, wird ihm noch Kupfer beigemischt, wodurch es eine minimale – mit freiem Auge jedoch kaum wahrnehmbare – Rotfärbung aufweist. Die häufigste Silberlegierung ist das sogenannte Sterlingsilber mit einem Silberanteil von 925.

Silber kommt auf der Erde circa 20 mal häufiger vor als Gold jedoch 700 mal seltener als Kupfer. Das Auftreten von Silber in der Natur ist gediegen, das heißt es ist elementar, etwa in Form von dünnen Plättchen, Körnern oder als drahtartig verästeltem Geflecht, vorhanden. Es gibt jedoch auch Silbererze, also Minerale, welche einen deutlichen Silbergehalt aufweisen, beispielsweise Akanthit mit einem Silberanteil von rund 87 Prozent.

Silberbarren wären viel zu weicht für die Schmuckherstellung. Deshalb wird erst mal mit Kupfer legiert.
In reiner Form ist Silber für die Schmuckherstellung zu weich, daher muss es mit Kupfer legiert werden.