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Juwelier Kraemer

Ein Traditionsunternehmen mit Kölner Wurzeln


Von Deutschlands jüngstem Goldschmied zum Goldschmied für Millionen – so lässt sich die Geschichte von Paul R. Kraemer und seiner Frau Katharina, genannt Käthe, zusammenfassen.

Vor über 80 Jahren


Der jüngste Goldschmiedemeister Deutschlands, Paul R. Kraemer, gründet seine eigene Werkstatt für Goldschmiedekunst. Er gilt als kreativ, geduldig, ehrgeizig und verfügt über ausgeprägtes handwerkliches Geschick. Zwei Jahre später heiratet er seine Frau Käthe, die eine kaufmännische Lehre abgeschlossen hat und ihn in seiner Selbstständigkeit tatkräftig unterstützt.

1949


Das erste eigene Ladengeschäft wird in zentraler Lage unter dem Namen Gold Kraemer auf der Kölner Schildergasse eröffnet und in den folgenden Jahren kontinuierlich erweitert. Paul R. Kraemer stellt seine Waren erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor und macht sie somit für jedermann zugänglich. Er berechnet die Preise nach Grammzahlen und bietet preiswerten Goldschmuck für eine breite Käuferschicht an – ein erfolgsversprechendes Geschäftsmodell in Zeiten steigender Konsumlust und Kaufkraft. In den folgenden Jahren eröffnet Gold Kraemer zahlreiche weitere Ladengeschäfte in fast ganz Deutschland und erreicht dadurch ein dichtes Filialnetz.

1953


Das erste und einzige Kind Rolf kommt schwerstbehindert zur Welt und stirbt 1966 im Alter von 13 Jahren. Ein schwerer Schicksalsschlag für die Familienmenschen Paul R. und Käthe, die sich forthin mit besonderer Hingabe der Unterstützung von Menschen mit Behinderung widmen und 1972 die Gold-Kraemer-Stiftung gründen.

1956


Mit der Gründung der Kraemer GmbH folgt ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des traditionsreichen Unternehmens. Erstmals wird die Umsatzschwelle von einer Million DM übertroffen. Das macht Juwelier Kraemer offiziell zu einem der Spitzenreiter der Schmuckbranche. Bis 1961 konnte der Umsatz sogar verfünffacht werden.

1970er Jahre


Die Kraemer GmbH gerät immer öfter in das Visier von Großkonzernen. Doch die Eheleute sind nicht an einer Übernahme interessiert, stattdessen stärken sie ihre Selbstständigkeit. Die Gewinne nutzen sie, um die umfangreichen Projekte der Stiftung, wie beispielsweise die Paul-Kraemer-Schule zu finanzieren und weiterzuentwickeln.





1980er Jahre


Paul R. und Käthe Kraemer intensivieren ihr soziales Engagement zunehmend. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Stiftung ist die Eröffnung des Paul-Kraemer-Hauses. Das Sozialzentrum diente dem Wunsch, den Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und gilt als Musterbeispiel für die Behindertenbetreuung in Nordrhein-Westfalen.

1990er Jahre


Der wachsende Markentrend stellt das Unternehmen vor neue Herausforderungen. Johannes Ruland, heutiger Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, überzeugt die Eheleute von der Notwendigkeit einer umfassenden Reform. Nach und nach übernimmt Kraemer einige hochpreisige Juweliere wie Frido Frier, Deiter oder Pletzsch und schafft den Einstieg in das sogenannte Luxussegment.

2007


Nach dem Tod der Eheleute geht das gesamte unternehmerische und private Vermögen von Paul R. und Käthe Kraemer auf die Stiftung über. Bereits bei der Gründung der Stiftung stand für sie fest, dass sie diese auch nach ihrem Tod unterstützen wollten. Noch heute ist die Kraemer GmbH eine 100 %ige Tochter der Gold-Kraemer-Stiftung